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Kupferschaubergwerk, Radmer
Wer das Ende der Welt sucht, wird in einem Seitental der Verbindung zwischen Eisenerz und Hieflau fündig: in Radmer sagen sich Fuchs und Henne gute Nacht, aber nicht am Telefon, den Handyempfang sucht man hier vergebens. Kupferabbau Dennoch ist das gottverlassene Tal bereits seit dem Mittelalter besiedelt, wurde doch in der hinteren Radmer – also nahe dem Ende der Welt – seit dem 16. Jahrhundert bis zur Mitte des 19. Jahrhundert Kupfer abgebaut. Die Ausbeute betrug bis zu 1100 Zehntner jährlich, 200 Personen fanden im Bergbau Beschäftigung. Funde deuten sogar auf bergbauliche Tätigkeiten seit der Bronzezeit hin. Es wird überliefert, dass im Kupferbergwerk Radmer die ersten Sprengungen mit Schwarzpulver im…


