Familien

  • Hölzerner Almochse Almi am Teichalmsee
    Familien,  Graz und Graz-Umgebung,  Kurioses,  Natur,  Oststeiermark

    Holzochse, Teichalm

    Kein Horn-, sondern ein Holzochse ist das Wahrzeichen des bliebten Ausflugsziels am Fuße des Hochlantsch. Sein Name? Almi! Der hölzerne Riese ist mit 22.000 Holzschindeln bedeckt und macht Werbung für das Leitprodukt der Region – den schmackhaften ALMO-Almochsen. Da läuft einem doch gleich das Wasser im Mund zusammen! Almi bewacht den Teichalmsee Genaugenommen ist der Teichalmsee gar kein See, sondern ein Teich – weil künstlich angelegt. Wir wollen es mal nicht so genau nehmen, einen Ausflug wert ist das Gewässer auf rund 1.200 Metern Seehöhe allemal. Als Ausgangspunkt für Wanderungen im Sommer, als Blickfang beim Skifahren oder Langlaufen im Winter, oder einfach nur als nettes Beiwerk beim Wellnessen im Almwellnesshotel…

  • Glocke Liesl im Glockenturm am Schlossberg in Graz
    Familien,  Geheimnisvolles,  Geschichte,  Graz und Graz-Umgebung

    Schlossberg inside, Graz

    Wer Graz besucht, kommt auch auf den Schlossberg. Die EinwohnerInnen kennen ihn sowieso. Damit wäre er eigentlich kein lohnenswertes Ziel für Verborgene Steiermark. Wer kann allerdings schon behaupten, das Innenleben der zwei markanten Türme auf dem Schlossberg zu kennen? Wohl wenige. Gerade deshalb lohnt sich ein Blick hinein in den Glocken- und den Uhrturm! Glockenturm Fälschlicherweise oft selbst als „Liesl“ bezeichnet, reckt sich der Glockenturm seit 1588 fast an der Spitze des Schlossberges 34 Meter in die Höhe. Erzherzog Karl II. hat den Auftrag zum Bau des achteckigen „Kampanile“ gegeben. Ob der Turm tatsächlich betuchtere Gefangene beherbergt hat, ist heute umstritten. Als die Truppen Napoleons 1809 die Schlossberg-Festung sprengten, kauften…

  • Familien,  Geschichte,  Graz und Graz-Umgebung,  Lost Place

    Jakobsleiter Graz

    Über die Sehenswürdigkeiten in der steirischen Landeshauptstadt Graz wurden zahlreiche Bücher und Internetbeiträge geschrieben. In keinem jedoch findet sich ein besonderes Kleinod im Bezirk Andritz, das jedoch unbedingt „begangen“ werden sollte – die Jakobsleiter. 400 Stufen Diese im Jahr 1902 errichtete und 1924 sanierte Steintreppe überwindet die Höhenmeter zwischen dem Weg zum und dem weitläufigen Plateau des Reinerkogels, auf dem sich einst sogar eine Gastwirtschaft befand. 400 Stufen unterschiedlichster Höhe sind zu bewältigen, was eine ordentliche Anstrengung bedeutet. Dafür wird man immer wieder mit herrlichen Ausblicken über den Bezirk Andritz bis nach Eggenberg und Gösting belohnt. Stufenlauf Jedes Jahr im Mai findet auf der Jakobsleiter ein Stiegenlauf statt (treppauf selbstverständlich).…

  • Familien,  Graz und Graz-Umgebung,  Natur

    Wasserfall Peggau

    Bekannt ist die kleine Gemeinde Peggau nördlich von Graz vor allem für einen der Zugänge zur berühmten Tropfsteinhöhle „Lurgrotte“. Das verschlafene Nest hat darüber hinaus aber einige versteckte Schmankerln und Geschichtliches zu bieten, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Dazu gehören neben einer sehenswerten Burgruine, den zahlreichen Höhlen und einer Gedenkstätte für Opfer eines KZ Außenlagers auch ein überraschend imposanten Wasserfall. Märchenweg Der Wasserfall ist Teil des Peggauer Märchenwegs, der bei der Lurgrotte startet und – den Wasserfall passierend – unterhalb des Burgbergs der Ruine entlangführt. Der Weg ist 7,4 km lang, beschildert und führt durch Wälder und über Forststraßen. Sommer und Winter Im Sommer schießt das Wasser des…

  • Familien,  Natur,  Weststeiermark

    Geopark Glashütten

    Für an Geologie und Gesteinen Interessierte ist der Geopark in Glashütten an der Weinebene-Straße ein wahres Eldorado. In einem kleinen Park wurden im Rahmen eines EU-Projektes großvolumige Vertreter der im Koralmgebiet vorkommenden Gesteinsformen vereint und geben einen kompakten Überblick darüber, was sich so unter Wald und Wiese befindet. Mit dabei Gesteine aus der aktuellen Koralm-Tunnel-Baustelle, der zweiten Tunnelröhre des Herzogbergtunnels sowie Exemplare des Spodumenpegmatit, die das begehrte Lithium enthalten. Marmor und Lithium Kaum zu glauben, aber die Koralm weist nicht nur großflächige Marmorvorkommen auf, sondern auch das sogenannte Spodumenpegmatit, das das für die Elektromobilität begehrte Lithium enthält. Die Lithiumlagerstätte am Brandrücken soll die größte in Europa sein. Ein Abbau dieses…

  • Familien,  Geheimnisvolles,  Natur,  Obersteiermark West

    Wassermannloch, Eisenerz

    Jedes Kind in der Steiermark lernt die Sage vom Wassermann, der von den EisenerzerInnen einst gefangen genommen worden sein soll. Um seine Freiheit wiederzuerlangen, bot er ihnen ein Geschäft an: sie sollten „Gold für ein Jahr, Silber für zehn Jahr oder Eisen für immerdar“ erhalten, liesen sie ihn frei. Die EisenerzerInnen wählten weise, und profitieren immer noch vom Abbau des Eisenerzes am steirischen Erzberg – einem markanten Landmark mitten in der Stadt. Wo hat er gehaust? Uneinigkeit herrscht hingegen darüber, wo der Wassermann einst denn gehaust haben soll. Während die meisten Erzählungen seine nasse Behausung im Leopoldsteiner See verorten – unweit der Stadt Eisenerz – künden andere wiederum von einem…

  • Familien,  Geschichte,  Obersteiermark West

    Kupferschaubergwerk, Radmer

    Wer das Ende der Welt sucht, wird in einem Seitental der Verbindung zwischen Eisenerz und Hieflau fündig: in Radmer sagen sich Fuchs und Henne gute Nacht, aber nicht am Telefon, den Handyempfang sucht man hier vergebens. Kupferabbau Dennoch ist das gottverlassene Tal bereits seit dem Mittelalter besiedelt, wurde doch in der hinteren Radmer – also nahe dem Ende der Welt – seit dem 16. Jahrhundert bis zur Mitte des 19. Jahrhundert Kupfer abgebaut. Die Ausbeute betrug bis zu 1100 Zehntner jährlich, 200 Personen fanden im Bergbau Beschäftigung. Funde deuten sogar auf bergbauliche Tätigkeiten seit der Bronzezeit hin. Es wird überliefert, dass im Kupferbergwerk Radmer die ersten Sprengungen mit Schwarzpulver im…

  • Familien,  Kurioses,  Natur,  Obersteiermark West

    Erlebniszentrum Weidendom, Gesäuse

    Das „Gseis“ gehört mit seinen tosenden Wassern und steilen Felswänden zu den absoluten Outdoor-Highlights der Steiermark – ein Paradies für WassersportlerInnen. Mittendrin erwartet die BesucherInnen etwas Ungewöhnliches: direkt an der Abzweigung Richtung Johnsbach wurde ein Erlebniszentrum geschaffen, das den ökologischen Fußabdruck des Menschen im Fokus hat. Auf den Spuren des ökologischen Fußabdrucks Bei kostenlosem Eintritt (nur für das Fahrzeug fällt eine Tagesgebühr an) kann man sich’s unter dem Weidendom gemütlich machen oder im Hochbeetgarten heimischen Kräutern nachspüren. Besonderes Highlight ist aber der riesige Fußabdruck und das darin befindliche Labyrinth. Am leichtesten durchs Labyrinth findet man, wenn man die darin befindlichen Fragen zum ökologischen Lebensstil richtig beantwortet und den jeweils dazugehörigen…

  • Familien,  Geschichte,  Lost Place,  Obersteiermark West

    Burgruine Gallenstein, St. Gallen

    Ein Gallenstein ist gemeinhin ja nichts Angenehmes, auf der gleichnamigen Burgruine hoch über dem obersteirischen St. Gallen fühlt man sich aber sofort wohl. Wobei die Bezeichnung Ruine dem Erhaltungsgrad überhaupt nicht entspricht. Die zwei Burgtürme der Fluchtburg aus dem 13. Jahrhundert sind bestens gepflegt, die Gebäude insgesamt neu eingedeckt und sehr gut in Schuss. Herrlicher Ausblick Hat man die steile Auffahrt vom Parkplatz zur Burg erstmal überwunden, bietet sich einem ein herrlicher Ausblick auf St. Gallen und die Gipfel des Gesäuses. Der in den Stein gehauene Durchgang ist spektakulär, wurde aber erst viel später errichtet. Heute betritt man die Burg durch den hinteren Eingang, das ursprüngliche Burgtor befindet sich auf…

  • Familien,  Geschichte,  Lost Place,  Obersteiermark West

    Erzbergbahn, Vordernberg

    Vordernberg am Fuße des Erzberges und Eisenerz haben nicht nur eine ruhmreiche bergbauliche Vergangenheit, auch EisenbahnfreundInnen kommen hier voll auf ihre Kosten. Zwischen dem Bahnhof Vordernberg und dem Bahnhof Eisenerz verkehrt im Sommer an Sonntagen bzw. zu bestimmten Themenevents die Erzbergbahn auf der steilsten Normalspurbahn der Europäischen Union. Einzigartige Streckenführung Die knapp 20 Kilometer lange Strecke führt über acht gemauerte Viadukte, die bis zu 32 Meter hoch sind, und durch fünf Tunnel. Die Steigung beträgt bis zu 71 Promille. Mit dem Bahnhof Präbichl befindet sich auch die höchstgelegen Eisenbahnstation der Steiermark auf dem Plan. Eisenbahnromantik Aber nicht nur die Streckenführung ist einzigartig, auch unter dem beweglichen Gerät befinden sich einige…