Wassermannloch, Eisenerz
Jedes Kind in der Steiermark lernt die Sage vom Wassermann, der von den EisenerzerInnen einst gefangen genommen worden sein soll. Um seine Freiheit wiederzuerlangen, bot er ihnen ein Geschäft an: sie sollten „Gold für ein Jahr, Silber für zehn Jahr oder Eisen für immerdar“ erhalten, liesen sie ihn frei. Die EisenerzerInnen wählten weise, und profitieren immer noch vom Abbau des Eisenerzes am steirischen Erzberg – einem markanten Landmark mitten in der Stadt.
Wo hat er gehaust?
Uneinigkeit herrscht hingegen darüber, wo der Wassermann einst denn gehaust haben soll. Während die meisten Erzählungen seine nasse Behausung im Leopoldsteiner See verorten – unweit der Stadt Eisenerz – künden andere wiederum von einem Wasserloch außerhalb des Sees.
Tatsächlich befindet sich westlich des Leopoldsteiner Sees eine Karstquelle, hinter der sich mit einer Gesamtlänge von 1084 Metern die längste hinter einem permanenten Siphon vermessene Höhle Österreichs verbirgt. Die Quelle mündet in den vorbeiführenden Erzbach.
Passende Behausung
Das Wassermannloch befindet sich an der nördlichen Ausfahrt von Eisenerz, direkt nach der (einzigen) Eisenbahnunterführung. Wenige Meter danach biegt vom hölzernen Radweg eine kleine Treppe ab, und wenn man den Erzbach über die Brücke überquert, steht man direkt davor. Parken kann man am besten ein paar hundert Meter südlich am Lagerplatz der Straßenmeisterei.
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Anreise
Mit dem Auto:
Navi-Adresse: Eisenstraße südlich von Eisenerz, nach der Bahnunterführung rechts
Nächster E-Ladepunkt: Petergstammstraße 1, 8790 Eisenerz (22 kW, 4 km entfernt)
Öffentlich:
Zug von Graz nach Leoben, Buslinie 920, Haltestelle Münichtal/Schloss Leopoldstein



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