Geschichte,  Weststeiermark

Ströhberne Brücke, Hirzmannstausee Edelschrott

WassersportlerInnen ist der Stausee Hirzmannsperre im weststeirischen Edelschrott ein Begriff, ist er doch ein Paradies für Kajak- und Paddelbegeisterte. Achtlos vorbei fahren die meisten allerdings an einem hölzernen Zeitzeugnis, das noch die Zeit vor der Sperre gesehen hat und unter Denkmalschutz steht – der „Ströhbernen Brücke“.

Hölzernes Baujuwel

Die Ströhberne Brücke befindet sich rechts neben dem südlichen Ende der Straßenbrücke über den Hirzmannstausee, wo sie ihren Ruhestand genießen darf. Direkt neben dem Straßenbaujuwel wurde eine weitere Brücke erbaut, die den Guggibach überspannt.

Die mit Schilf gedeckte Ströhberne Brücke wurde 1816 gebaut und hat vor der Aufstauung die Verbindung zwischen Edelschrott und St. Martin am Wöllmißberg über den Teigitschbach dargestellt. Es handelt sich um eine sogenannte „Hängesprengwerksbrücke“.

Brücke gesiedelt

Mit dem Bau der Hirzmannsperre in den Jahren 1948 bis 1950 durch die STEWEAG musste die Brücke übersiedeln. Sie wurde abgetragen und über dem Guggibach nur etwa 30 Meter südlich vom ursprünglichen Standort wieder errichtet.

Bei der letzten Sanierung im September 2014 wurde die klassische Strohdeckung durch ein Schilfdach ersetzt – allein aufgrund der Tatsache, dass es in Österreich keinen geeigneten Strohdecker mehr gab.

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Anreise

Mit dem Auto:

Navi-Adresse: 8583 Edelschrott, Mittlerer Herzogberg 228

Nächster E-Ladepunkt: 8580 Köflach, Stadtwerkgasse 2 (225 kW, ca. 11 km entfernt)

Öffentlich:

S7 ab Voitsberg bis Köflach, Buslinie 728 Richtung Edelschrott Schulzentrum, Haltestelle Edelschrott Lukasedersiedlung

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