Natur
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Holzochse, Teichalm
Kein Horn-, sondern ein Holzochse ist das Wahrzeichen des bliebten Ausflugsziels am Fuße des Hochlantsch. Sein Name? Almi! Der hölzerne Riese ist mit 22.000 Holzschindeln bedeckt und macht Werbung für das Leitprodukt der Region – den schmackhaften ALMO-Almochsen. Da läuft einem doch gleich das Wasser im Mund zusammen! Almi bewacht den Teichalmsee Genaugenommen ist der Teichalmsee gar kein See, sondern ein Teich – weil künstlich angelegt. Wir wollen es mal nicht so genau nehmen, einen Ausflug wert ist das Gewässer auf rund 1.200 Metern Seehöhe allemal. Als Ausgangspunkt für Wanderungen im Sommer, als Blickfang beim Skifahren oder Langlaufen im Winter, oder einfach nur als nettes Beiwerk beim Wellnessen im Almwellnesshotel…
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Jungfernsprung, Graz
Wer sich Graz aus nördlicher Richtung nähert, den grüßt als erstes die Burgruine Gösting direkt über der Nordeinfahrt des Plabutschtunnels. Sie ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Weniger bekannt ist die tragische Geschichte eines Felsvorsprungs nur 130 Meter entfernt von der Burg, dem Jungfernsprung. Tragische Liebesgeschichte Zu seinem Namen soll der Jungfernsprung einer allerdings historisch angezweifelten Sage nach gekommen sein, wonach sich die Tochter des Burgherrn Wulfing im 13. Jahrhundert von ebendiesem Felssprung gestürzt haben soll, nachdem ihr Geliebter in einem Schwertkampf gegen seinen Rivalen unterlag. An dieses Ereignis erinnert ein Metallkreuz westlich der Aussichtsplattform. Zu jener Zeit soll die Mur direkt unter dem Felsen verlaufen sein, während sie…
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Metallene Madonna, Herrenboden
Eine Pilgerwanderung, beispielsweise von Graz nach Mariazell, ist eine anstrengende Angelegenheit. Für diese Strecke muss man mit mindestens vier Tagen anstrengender Wanderung rechnen. Damit den Pilgern auf dem Weg nicht die Motivation ausgeht, werden sie auf dem Weg immer wieder durch Pilgerkreuze oder ähnliche Wegpunkte zum Weitergehen animiert. Madonna aus Metall Ein ganz besonderer dieser Wegpunkte befindet sich auf der weitläufigen Herrenboden-Alm im Niederalpl-Gebiet, etwa vier Gehstunden vor Mariazell. Die mehrere Meter hohe Skulptur wurde von Star-Architekt Günther Domenig entworfen und von Sponsoren wie den Österreichischen Bundesforsten, SFL Technologies und Porr finanziert. Seit Juni 2003 empfängt die metallene Heilige die Pilger direkt vor dem Bergrücken, auf dem sich erstmals der…
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Wasserfall Peggau
Bekannt ist die kleine Gemeinde Peggau nördlich von Graz vor allem für einen der Zugänge zur berühmten Tropfsteinhöhle „Lurgrotte“. Das verschlafene Nest hat darüber hinaus aber einige versteckte Schmankerln und Geschichtliches zu bieten, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Dazu gehören neben einer sehenswerten Burgruine, den zahlreichen Höhlen und einer Gedenkstätte für Opfer eines KZ Außenlagers auch ein überraschend imposanten Wasserfall. Märchenweg Der Wasserfall ist Teil des Peggauer Märchenwegs, der bei der Lurgrotte startet und – den Wasserfall passierend – unterhalb des Burgbergs der Ruine entlangführt. Der Weg ist 7,4 km lang, beschildert und führt durch Wälder und über Forststraßen. Sommer und Winter Im Sommer schießt das Wasser des…
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Geopark Glashütten
Für an Geologie und Gesteinen Interessierte ist der Geopark in Glashütten an der Weinebene-Straße ein wahres Eldorado. In einem kleinen Park wurden im Rahmen eines EU-Projektes großvolumige Vertreter der im Koralmgebiet vorkommenden Gesteinsformen vereint und geben einen kompakten Überblick darüber, was sich so unter Wald und Wiese befindet. Mit dabei Gesteine aus der aktuellen Koralm-Tunnel-Baustelle, der zweiten Tunnelröhre des Herzogbergtunnels sowie Exemplare des Spodumenpegmatit, die das begehrte Lithium enthalten. Marmor und Lithium Kaum zu glauben, aber die Koralm weist nicht nur großflächige Marmorvorkommen auf, sondern auch das sogenannte Spodumenpegmatit, das das für die Elektromobilität begehrte Lithium enthält. Die Lithiumlagerstätte am Brandrücken soll die größte in Europa sein. Ein Abbau dieses…
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Wassermannloch, Eisenerz
Jedes Kind in der Steiermark lernt die Sage vom Wassermann, der von den EisenerzerInnen einst gefangen genommen worden sein soll. Um seine Freiheit wiederzuerlangen, bot er ihnen ein Geschäft an: sie sollten „Gold für ein Jahr, Silber für zehn Jahr oder Eisen für immerdar“ erhalten, liesen sie ihn frei. Die EisenerzerInnen wählten weise, und profitieren immer noch vom Abbau des Eisenerzes am steirischen Erzberg – einem markanten Landmark mitten in der Stadt. Wo hat er gehaust? Uneinigkeit herrscht hingegen darüber, wo der Wassermann einst denn gehaust haben soll. Während die meisten Erzählungen seine nasse Behausung im Leopoldsteiner See verorten – unweit der Stadt Eisenerz – künden andere wiederum von einem…
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Erlebniszentrum Weidendom, Gesäuse
Das „Gseis“ gehört mit seinen tosenden Wassern und steilen Felswänden zu den absoluten Outdoor-Highlights der Steiermark – ein Paradies für WassersportlerInnen. Mittendrin erwartet die BesucherInnen etwas Ungewöhnliches: direkt an der Abzweigung Richtung Johnsbach wurde ein Erlebniszentrum geschaffen, das den ökologischen Fußabdruck des Menschen im Fokus hat. Auf den Spuren des ökologischen Fußabdrucks Bei kostenlosem Eintritt (nur für das Fahrzeug fällt eine Tagesgebühr an) kann man sich’s unter dem Weidendom gemütlich machen oder im Hochbeetgarten heimischen Kräutern nachspüren. Besonderes Highlight ist aber der riesige Fußabdruck und das darin befindliche Labyrinth. Am leichtesten durchs Labyrinth findet man, wenn man die darin befindlichen Fragen zum ökologischen Lebensstil richtig beantwortet und den jeweils dazugehörigen…
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Logartal/Logarska Dolina
Die Untersteiermark hat ja viele sehenswerte Täler aufzuweisen, aber das in der nordwestlichsten Ecke des ehemaligen Cillier Kreises der Untersteiermark gelegene Logartal raubt einem schlicht den Atem. Nicht umsonst wurde es erst kürzlich zum schönsten Hochtal der Alpen gekürt, völlig zu Recht. Grüne Wiesen und hohe Wasser Das Logartal beginnt in der Gemeinde Solcava und führt etwa sieben Kilometer südwestlich bis zum imposanten, 90 Meter hohen Wasserfall Rinka. Dort entspringt die Savinja, die sich quer durchs Land bis nach Celje schlängelt und etwas weiter südlich in die Save mündet. Spannend auch das rechts neben dem Wasserfall errichtete „Adlernest“, eine Verpflegungshütte der anderen Art, nur was für Schwindelfreie. Etwas weiter flussabwärts…
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Rochusgrotte, Krippau
Zwischen Altenmarkt und Landl in der westlichen Obersteiermark gibt es einen Ort, an dem man alle seine Sünden sprichwörtlich auf die harte Tour abbüßen kann: die Rochusgrotte. Diese christliche Kultstätte – malerisch in eine natürliche Grotte gebettet – liegt etwa 300 Höhenmeter oberhalb der Straße und der vorbeifließenden Enns. Der Legende nach hat sich der Hl. Rochus dort auf seiner Flucht einige Zeit aufgehalten. Der auch als „Pestbaron“ bekannte Heilige wurde zu den Seuchenzeiten angerufen, da er selbst den „schwarzen Tod“ überlebt hat. In Graz ist der Hl. Rochus auf alle Pestsäulen verewigt, insgesamt findet man ihn 17 mal auf allen möglichen Bildnissen in der Landeshauptstadt. Durchkriechen soll Beschwerden lindern…
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Hubertussee, Mariazell
Etwas im Schatten des deutlich bekannteren Erlaufsees an der steirisch-niederösterreichischen Grenze liegt der nord-östlich von Mariazell gelegene Hubertussee. Die geringere Bekanntheit ist der Idylle jedoch nicht abträglich, im Gegenteil. Der See liegt einsam, aber malerisch an der Walster Straße, die das Halltal mit dem Ulreichsberg in Niederösterreich verbindet, und die mit dem Gasthaus „Zur Wuchtlwirtin“ eine überregional bekannte Institution aufwartet. Vom Auto in den See Auf dem Weg zur Wuchtlwirtin passiert man direkt den langgezogenen Hubertussee, den man auch mit Fahrzeug komplett umrunden kann. Dabei stößt man auf einen grob in den Stein gehauenen Tunnel, eine kleine Kapelle mit Blick über den See und einige weitere lohnende Foto-Spots. Zuweilen schlängelt…


















