Kurioses,  Natur,  Obersteiermark Ost

Metallene Madonna, Herrenboden

Eine Pilgerwanderung, beispielsweise von Graz nach Mariazell, ist eine anstrengende Angelegenheit. Für diese Strecke muss man mit mindestens vier Tagen anstrengender Wanderung rechnen. Damit den Pilgern auf dem Weg nicht die Motivation ausgeht, werden sie auf dem Weg immer wieder durch Pilgerkreuze oder ähnliche Wegpunkte zum Weitergehen animiert.

Madonna aus Metall

Ein ganz besonderer dieser Wegpunkte befindet sich auf der weitläufigen Herrenboden-Alm im Niederalpl-Gebiet, etwa vier Gehstunden vor Mariazell.

Die mehrere Meter hohe Skulptur wurde von Star-Architekt Günther Domenig entworfen und von Sponsoren wie den Österreichischen Bundesforsten, SFL Technologies und Porr finanziert. Seit Juni 2003 empfängt die metallene Heilige die Pilger direkt vor dem Bergrücken, auf dem sich erstmals der Blick Richtung Mariazell weitet.

Halter-Hütte

Etwa zehn Gehminuten davor lohnt sich eine Einkehr in die Herrenbodener Halterhütte auf 1.402 Metern Seehöhe, um den Gesangskünsten des Wirten zu lauschen. Mutige können sich eines der zahlreichen Instrumente auf der Hütte schnappen und gleich miteinsteigen.

Die metallene Madonna bzw. die Halterhütte erreicht man über den Pilgerweg, der bei der Liftstation Niederalpl beginnt und auf den Tonion führt. Alternativ kann man die Forststraße entlang gehen, die etwas östlich der Liftstation Richtung Norden abzweigt. Da die Alm sehr sumpfig ist, ist gutes Schuhwerk zu empfehlen.

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Anreise

Mit dem Auto:

Navi-Adresse: Parkmöglichkeit beim Schilift Niederalpl, Niederalpl 4, 8693 Niederalpl

Nächster E-Ladepunkt: Wiener Straße 80, 8630 Mariazell (22 kW, 11 km entfernt)

Öffentlich:

Buslinie 189 ab Mürzzuschlag Richtung Mariazell, Haltestelle Niederalpl Passhöhe

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