Natur

  • Geschichte,  Natur,  Obersteiermark Ost

    Hubertussee, Mariazell

    Etwas im Schatten des deutlich bekannteren Erlaufsees an der steirisch-niederösterreichischen Grenze liegt der nord-östlich von Mariazell gelegene Hubertussee. Die geringere Bekanntheit ist der Idylle jedoch nicht abträglich, im Gegenteil. Der See liegt einsam, aber malerisch an der Walster Straße, die das Halltal mit dem Ulreichsberg in Niederösterreich verbindet, und die mit dem Gasthaus „Zur Wuchtlwirtin“ eine überregional bekannte Institution aufwartet. Vom Auto in den See Auf dem Weg zur Wuchtlwirtin passiert man direkt den langgezogenen Hubertussee, den man auch mit Fahrzeug komplett umrunden kann. Dabei stößt man auf einen grob in den Stein gehauenen Tunnel, eine kleine Kapelle mit Blick über den See und einige weitere lohnende Foto-Spots. Zuweilen schlängelt…

  • Natur,  Obersteiermark Ost

    Wasserfall Totes Weib, Frein an der Mürz

    Die Straße, die vom obersteirischen Mürzsteg nach Norden über den Lahnsattel nach Niederösterreich führt, ist an sich schon ein Erlebnis. Kaum befahren, schlängelt sich die gut ausgebaute Verbindung durch ausgedehnte Waldgebiete, erklimmt kurvenreich die Lahnsattel-Passhöhe und läuft dann nördlich ins Salzatal aus. Entsprechend beliebt bei MotorradfahrerInnen und SportwagenenthusiastInnen, findet sich etwa auf halber Höhe zwischen Mürzsteg und Lahnsattel ein lohnender Stopp. Direkt vor dem Südportal des gleichnamigen Straßentunnels biegt rechts ein Radweg zum Wasserfall „Totes Weib“ ab. Das Wasser schießt direkt aus einer Grotte im Fels etwa 50 Meter kaskadenförmig den Fels hinab und mündet in den Oberlauf der Mürz. Wasserfall mit Geschichte Einige Meter unterhalb der Wasseraustrittsstelle steht ein…

  • Familien,  Kurioses,  Lost Place,  Natur,  Weststeiermark

    Dom des Waldes, Hebalm

    Generationen von SteirerInnen haben auf der Hebalm Skifahren gelernt. Ein Teil der Lifte ist seit 2015 leider nicht mehr in Betrieb, es werden im Winter aber auch Langlauf-Loipen gespurt. Nach der Gamsbergstubn linker Hand befindet sich rechts ein großer Parkplatz. Direkt dahinter liegt der öffentlich zugängliche Hebalm-See, mit eigenem See-Stüberl. Mailänder Dom mitten im Wald Etwa 100 m hinter dem See-Stüberl findet man im Wald eine wahre Kuriosität, die man so dort nicht vermuten würde: 1999 hat ein steirisches Künstlerpaar mit Stegen und Holzportalen genau auf der Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark die genauen Umrisse des Mailänder Doms nachgezeichnet. Das Projekt erhielt daher den passenden Namen „Dom des Waldes„.…

  • Natur,  Oststeiermark

    1000-jährige Eiche, Bierbaum/Bad Blumau

    Finsteres Mittelalter, Kriege, Hungersnöte und die Pest – das alles hat die älteste Eiche Europas mit- und überlebt, und wäre doch beinahe einem banalen Blitzschlag zum Opfer gefallen. 30 Meter ragt der Baum-Medusalem in die Höhe, mit 2,5 Metern Stammdurchmesser fest in der Erde verankert. Wollte man den Stamm umfassen, würde das mindestens sieben Erwachsene benötigen. Er steht am Waldrand in Bierbaum, direkt am Bad Blumauer Radwanderweg Nr. 3 bzw. am Fahrradweg FF8. Dem Tod entronnen In den 1970er Jahren waren die Tage der Eiche beinahe gezählt. Nach einem Blitzschlag wurde der Baum im Inneren mit Beton ausgegossen. Dadurch konnte das Wasser nicht abfließen und die Eiche begann zu verfaulen.…

  • Natur,  Oststeiermark

    Schachblumenwiese Großsteinbach

    Jedes Jahr rund um Ostern wiederholt sich in der kleinen Gemeinde Großsteinbach in der Oststeiermark ein einzigartiges Naturschauspiel: die Blüte der Schachblume. Diese nur wenige Zentimeter große Lilienart mit dem wissenschaftlichen Namen Fritillaria meleagris ist in der gesamten Steiermark ausschließlich auf dieser nur wenige Ar großen Wiese anzutreffen. Wegen ihrer Seltenheit ist die Blume mit dem namensgebenden Schachbrettmuster streng geschützt – und zudem hochgiftig. Kurzes Schauspiel Lange hält das Schauspiel nicht an: nach etwa zwei Wochen verschwinden die Blüten in den neusprießenden Wiesengräsern. Man muss also den richtigen Zeitpunkt erwischen, um die mehreren zehntausend Blütenkelche in ihrer vollen Pracht zu erleben. Wenn es soweit ist, stehen Mitglieder der Berg- und…