Gsellmanns Weltmaschine, Edelsbach
Franz Gsellmann, Bauer in Kaag bei Edelsbach, hat in seinem Leben nur eine einzige Reise gemacht: mit dem Zug zum Atomium in Brüssel. Fasziniert von dessen Anblick beschloss er, zuhause eine Art Perpetuum Mobile zu bauen. 23 Jahre bis zu seinem Tod 1981 baute er in jeder freien Minute 25 Elektromotoren, tausende skurrile Teile (darunter einen Mercedes-Stern und einen Rumtopf) und hunderte Glühbirnen zu seiner Weltmaschine zusammen, die ohne erkennbaren Zweck trotzdem eine unglaubliche Licht- und Geräuscherfahrung ist.
Zeitreise
Gsellmanns Erben erhalten die Maschine und suchen dafür laufend gleiche oder ähnliche Ersatzteile. 6 Euro Eintritt zahlt man gerne für den Anblick dieses unglaublichen Sammelsuriums aus Schrott, Tand und Überbleibsel der 1960er bis 1970er Jahre! Man erkennt das eine oder andere Küchengerät oder Spielzeug aus der eigenen Kindheit wieder. Prädikat: muss man gesehen haben!
Weitere Infos: www.weltmaschine.at
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Anreise
Mit dem Auto:
Navi-Adresse: Kaag 12, 8332 Edelsbach bei Feldbach
Nächster E-Ladepunkt: Gniebing, 8330 Feldbach (22 kW, 9 km entfernt)
Öffentlich:
Mit der S3 ab Gleisdorf bis Rohr/Raab, Umstieg in Buslinie 405 bis Edelsbach/Feldbach Festhalle, von dort ca. 1 h Fußweg



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