Familien
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Erlebniszentrum Weidendom, Gesäuse
Das „Gseis“ gehört mit seinen tosenden Wassern und steilen Felswänden zu den absoluten Outdoor-Highlights der Steiermark – ein Paradies für WassersportlerInnen. Mittendrin erwartet die BesucherInnen etwas Ungewöhnliches: direkt an der Abzweigung Richtung Johnsbach wurde ein Erlebniszentrum geschaffen, das den ökologischen Fußabdruck des Menschen im Fokus hat. Auf den Spuren des ökologischen Fußabdrucks Bei kostenlosem Eintritt (nur für das Fahrzeug fällt eine Tagesgebühr an) kann man sich’s unter dem Weidendom gemütlich machen oder im Hochbeetgarten heimischen Kräutern nachspüren. Besonderes Highlight ist aber der riesige Fußabdruck und das darin befindliche Labyrinth. Am leichtesten durchs Labyrinth findet man, wenn man die darin befindlichen Fragen zum ökologischen Lebensstil richtig beantwortet und den jeweils dazugehörigen…
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Burgruine Gallenstein, St. Gallen
Ein Gallenstein ist gemeinhin ja nichts Angenehmes, auf der gleichnamigen Burgruine hoch über dem obersteirischen St. Gallen fühlt man sich aber sofort wohl. Wobei die Bezeichnung Ruine dem Erhaltungsgrad überhaupt nicht entspricht. Die zwei Burgtürme der Fluchtburg aus dem 13. Jahrhundert sind bestens gepflegt, die Gebäude insgesamt neu eingedeckt und sehr gut in Schuss. Herrlicher Ausblick Hat man die steile Auffahrt vom Parkplatz zur Burg erstmal überwunden, bietet sich einem ein herrlicher Ausblick auf St. Gallen und die Gipfel des Gesäuses. Der in den Stein gehauene Durchgang ist spektakulär, wurde aber erst viel später errichtet. Heute betritt man die Burg durch den hinteren Eingang, das ursprüngliche Burgtor befindet sich auf…
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Erzbergbahn, Vordernberg
Vordernberg am Fuße des Erzberges und Eisenerz haben nicht nur eine ruhmreiche bergbauliche Vergangenheit, auch EisenbahnfreundInnen kommen hier voll auf ihre Kosten. Zwischen dem Bahnhof Vordernberg und dem Bahnhof Eisenerz verkehrt im Sommer an Sonntagen bzw. zu bestimmten Themenevents die Erzbergbahn auf der steilsten Normalspurbahn der Europäischen Union. Einzigartige Streckenführung Die knapp 20 Kilometer lange Strecke führt über acht gemauerte Viadukte, die bis zu 32 Meter hoch sind, und durch fünf Tunnel. Die Steigung beträgt bis zu 71 Promille. Mit dem Bahnhof Präbichl befindet sich auch die höchstgelegen Eisenbahnstation der Steiermark auf dem Plan. Eisenbahnromantik Aber nicht nur die Streckenführung ist einzigartig, auch unter dem beweglichen Gerät befinden sich einige…
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Aussichtswarte Demmerkogel, St. Andrä-Höch im Sausal
Den besten Blick auf die „steirische Toskana“ hat man von der erst kürzlich neu errichteten Aussichtswarte am Demmerkogel. Die Vorgängerin war im Oktober 2019 durch ein Feuer völlig zerstört worden – insgesamt ist die aktuelle nun schon die vierte. Wer sich die knapp 24 Meter hinauf traut – Höhenangst sollte man keine haben – wird mit einem fantastischen Rundumblick belohnt, der vom Grazer Hausberg Schöckl im Norden bis zum slowenischen Pohorje-Gebirge im Süden reicht. Auch der Blick auf die nahe Kirche von Kitzeck belohnt für den mulmigen Aufstieg. Wanderweg rund um den Demmerkogel Aussichtswarte und Klapotetz sind Teil des knapp vier Kilometer langen Wanderweges „Das große Abenteuer am Demmerkogel“ rund…
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Klangdom, Prihnerried bei Pischelsdorf
Einem besonderen Klangerlebnis kann man sich direkt an der Wechselbundesstraße nahe der Ortschaft Prihnerried bei Pischelsdorf hingeben, in einem kuriosen Kleinod, an dem man auf keinen Fall einfach vorbeifahren sollte. Klangerlebnis Zum einen besteigt man die Treppe ins Nichts, um einen sagenhaften Blick in das umliegende Hügelland und den Kulm zu werfen. Der etwa 50 m dahinter in einem Feld etwas deplatziert wirkende Klangdom hat es in sich: 2011 von einer Pischelsdorfer Künstlergruppe errichtet, bietet das einem Iglu ähnelnde Gebilde aus Plexiglas im Inneren ein unglaubliches Echo! Man hört sich selbst mehrfach und es wird einem beinahe schwindelig davon. Eine einmalige Erfahrung! Zum Klangdom gehört ein eigener Park- bzw. Rastplatz…
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Burgruinen und Wilder-Mann-Höhle, Wildon
Der Sage nach hauste auf dem Wildoner Berg südlich von Graz ein wilder Riese, der die BewohnerInnen am Fuße des Berges in Angst und Schrecken versetzte. Erst ein mutiges Wirtstöchterlein konnte den Störenfried außer Gefecht setzen, indem es ihn mit einer Stricknadel an der Schläfe verwundete. An diese Sage erinnert eine weiträumige Höhle, die sich auf dem Wildoner Schlossberg unterhalb der Burgruinen befindet. Ja, richtig gelesen, die Herren von Wildon, die die ältere Burg bereits im 12. Jahrhundert erbauen ließen, leisteten sich gleich zwei Burgen im Abstand von nur etwa 150 Metern. Diese befinden sich auf dem Schlossberg-Plateau jeweils links bzw. rechts des Waldweges. Die ältere (Burgruine Alt-Wildon) zeichnet sich…
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Dom des Waldes, Hebalm
Generationen von SteirerInnen haben auf der Hebalm Skifahren gelernt. Ein Teil der Lifte ist seit 2015 leider nicht mehr in Betrieb, es werden im Winter aber auch Langlauf-Loipen gespurt. Nach der Gamsbergstubn linker Hand befindet sich rechts ein großer Parkplatz. Direkt dahinter liegt der öffentlich zugängliche Hebalm-See, mit eigenem See-Stüberl. Mailänder Dom mitten im Wald Etwa 100 m hinter dem See-Stüberl findet man im Wald eine wahre Kuriosität, die man so dort nicht vermuten würde: 1999 hat ein steirisches Künstlerpaar mit Stegen und Holzportalen genau auf der Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark die genauen Umrisse des Mailänder Doms nachgezeichnet. Das Projekt erhielt daher den passenden Namen „Dom des Waldes„.…
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Unterirdische Gänge in Vorau
Im steirischen Joglland verbirgt sich nahe Vorau ein Ort, der sowohl Einheimischen als auch Archäologen seit Jahren Rätsel aufgibt. Das Gebiet ist durchzogen mit Felsgängen, Erdställen und unterirdischen Steinanlagen, aber niemand weiß so recht, wie alt sie sind oder zu welchem Zweck sie errichtet wurden. Offensichtlich stammen sie aus verschiedenen Zeitepochen und wurden vielleicht als Versteck, Bergwerk oder geheime Anbetungsstätten genutzt. Bisher wurden über 860 Gänge entdeckt. Vermutlich stammen die meisten aus dem 13. und 14. Jahrhundert und wurden von den Äbten des Stiftes zur Suche nach Edelmetallen (vor allem Silber) beauftragt. Gänge und Steine Unklar ist auch, ob die geheime Unterwelt mit den in der Umgebung vorkommenden Lochsteinen in…
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Gsellmanns Weltmaschine, Edelsbach
Franz Gsellmann, Bauer in Kaag bei Edelsbach, hat in seinem Leben nur eine einzige Reise gemacht: mit dem Zug zum Atomium in Brüssel. Fasziniert von dessen Anblick beschloss er, zuhause eine Art Perpetuum Mobile zu bauen. 23 Jahre bis zu seinem Tod 1981 baute er in jeder freien Minute 25 Elektromotoren, tausende skurrile Teile (darunter einen Mercedes-Stern und einen Rumtopf) und hunderte Glühbirnen zu seiner Weltmaschine zusammen, die ohne erkennbaren Zweck trotzdem eine unglaubliche Licht- und Geräuscherfahrung ist. Zeitreise Gsellmanns Erben erhalten die Maschine und suchen dafür laufend gleiche oder ähnliche Ersatzteile. 6 Euro Eintritt zahlt man gerne für den Anblick dieses unglaublichen Sammelsuriums aus Schrott, Tand und Überbleibsel der…














