• Geschichte,  Graz und Graz-Umgebung,  Gruseliges

    KZ Außenlager Peggau

    Bekannt ist die kleine Gemeinde Peggau nördlich von Graz vor allem für einen der Zugänge zur berühmten Tropfsteinhöhle „Lurgrotte“. Das verschlafene Nest hat darüber hinaus aber einige versteckte Schmankerln und Geschichtliches zu bieten, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Dazu gehören neben einer sehenswerten Burgruine, den zahlreichen Höhlen und einem versteckten Wasserfall auch eine Gedenkstätte – befand sich doch auf einer Lichtung im süd-östlichen Bereich der Gemeinde im Ortsteil Hinterberg ein Außenlager des KZ Mauthausen. 98 Opfer Obwohl das Nebenlager in Peggau nur von 1944 bis 1945 betrieben wurde, fanden 98 Häftlinge – vorwiegend aus der Sowjetunion und aus Polen – hier den Tod. Zum Großteil sind sie direkt…

  • Wächterhaus KZ Aflenz
    Geschichte,  Gruseliges,  Südsteiermark

    Wächterhaus, Aflenz

    Südlich von Wagna lässt sich eintauchen in die dunkle Seite der Südsteiermark. Mitten im Ort Aflenz unweit der Sulm befand sich zum Ende des 2. Weltkrieges hin mit dem Lager Aflenz (oder Graz-Leibnitz) ein Außenlager des KZ Mauthausen – eines von über 40. Beherbergt hat das Lager Zwangsarbeiter vorwiegend aus der Sowjetunion und Polen, die den nahegelegenen Römersteinbruch umbauen sollten, um die Rüstungsproduktion der Steyr-Daimler-Puch AG in Graz Thondorf unterzubringen. Waffen aus dem Steinbruch Der schon zu Römerzeiten betriebene Muschelkalksteinbruch schien dafür wie geschaffen. Dazu musste er aber mühsam erweitert werden. 2000 Häftlinge – auch aus dem Außenlager Peggau herangeschafft – errichteten unterirdische Hallen, in 12-Stunden-Schichten und bei mangelhafter Ernährung.…