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Galgen Vorau
Obwohl Joseph II. Ende des 18. Jahrhundert die Zerstörung aller Galgenanlagen in Österreich anordnete, haben sich in der Steiermark insgesamt zehn mittelalterliche Galgenanlagen erhalten, drei davon in der Oststeiermark. Mittelalterliche Richtstätte Einer dieser Galgen, allerdings nur mit zwei mächtigen Steinsäulen ausgestattetet, befindet sich in Vorau. Er stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist denkmalgeschützt. Er gehörte zum Landgericht Vorau, welches ursprünglich dem Stift Vorau unterstellt war. Zwischen 1600 und 1773 sind nur vier Hinrichtungen überliefert, unter anderem die einer Kindsmörderin und eines Brandstifters. Der Galgen befindet sich auf der Brandleiten, am Ende der Kringstraße, mitten im Wald. Er ist auf Google Maps verzeichnet. Weitere spannende Plätze in der Oststeiermark findest…
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Unterirdische Gänge in Vorau
Im steirischen Joglland verbirgt sich nahe Vorau ein Ort, der sowohl Einheimischen als auch Archäologen seit Jahren Rätsel aufgibt. Das Gebiet ist durchzogen mit Felsgängen, Erdställen und unterirdischen Steinanlagen, aber niemand weiß so recht, wie alt sie sind oder zu welchem Zweck sie errichtet wurden. Offensichtlich stammen sie aus verschiedenen Zeitepochen und wurden vielleicht als Versteck, Bergwerk oder geheime Anbetungsstätten genutzt. Bisher wurden über 860 Gänge entdeckt. Vermutlich stammen die meisten aus dem 13. und 14. Jahrhundert und wurden von den Äbten des Stiftes zur Suche nach Edelmetallen (vor allem Silber) beauftragt. Gänge und Steine Unklar ist auch, ob die geheime Unterwelt mit den in der Umgebung vorkommenden Lochsteinen in…




