Geschichte,  Gruseliges,  Obersteiermark West

Bergsteigerfriedhof, Johnsbach

Der Himmel weinte passenderweise bei unserem Besuch des einzigen Bergsteigerfriedhofs der Steiermark. Rund um die am Waldesrand am Ortseingang platzierte Kirche wurden all jene begraben, die in den Bergen des Gesäuses ihr Leben lassen mussten.

Letzte Ruhe am Fuße des Hochtors

Freunde, die gemeinsam in ihren geliebten Bergen den Tod fanden, liegen hier Seite an Seite am Fuße des Hochtors, das wohl die meisten Opfer gefordert hat. Die meisten Gräber stammen aus den 1920er und 1930er Jahren, der Blütezeit des Hochalpinismus. Von der Bergwacht wird penibel Buch darüber geführt, wer die imposante Bergwelt leider nicht mehr lebend verlassen konnte.

Gedenkwand

Jenen, denen die Bergleidenschaft fern der Heimat zum Verhängnis wurde, ist eine Gedenkwand gewidmet. Damit können auch Angehörige, die ihre Liebsten nie mehr zurückbekommen haben, ihrer gedenken.

Ein stiller Platz, voll von Trauer und Abschied, und dennoch wunderschön.

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Anreise

Mit dem Auto:

Navi-Adresse: Johnsbach 8912, Johnsbach (am Ortseingang rechts)

Nächster E-Ladepunkt: Hall 298, 8911 Admont (22 kW, 21km entfernt)

Öffentlich:

Zug von Graz nach Liezen, Kronprinz-Rudolf-Bahn Richtung Admont, Haltestelle Johnsbach im Nationalpark

Zug von Graz nach Liezen, Buslinie 910 Richtung Admont, Haltestelle Bachbrücke/Weidendom

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