Lost Place
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Burgruinen und Wilder-Mann-Höhle, Wildon
Der Sage nach hauste auf dem Wildoner Berg südlich von Graz ein wilder Riese, der die BewohnerInnen am Fuße des Berges in Angst und Schrecken versetzte. Erst ein mutiges Wirtstöchterlein konnte den Störenfried außer Gefecht setzen, indem es ihn mit einer Stricknadel an der Schläfe verwundete. An diese Sage erinnert eine weiträumige Höhle, die sich auf dem Wildoner Schlossberg unterhalb der Burgruinen befindet. Ja, richtig gelesen, die Herren von Wildon, die die ältere Burg bereits im 12. Jahrhundert erbauen ließen, leisteten sich gleich zwei Burgen im Abstand von nur etwa 150 Metern. Diese befinden sich auf dem Schlossberg-Plateau jeweils links bzw. rechts des Waldweges. Die ältere (Burgruine Alt-Wildon) zeichnet sich…
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Schloss Viltuš, Spodnji Slemen
Fährt man aus Marburg stadtauswärts Richtung Westen, trifft man auf den Flusslauf der Drau. Die Straße folgt malerisch dem Flussverlauf, zuweil in engen Schlingen entlang des dichtbewaldeten Ufers. In der kleinen Ortschaft Spodnji Slemen, etwa 10 km außerhalb von Marburg, befindet sich direkt an der Hauptstraße mit herrlichem Blick auf die Drau ein sehenswerter Lost Place: Schloss Viltuš (deutsch: Wildhaus). Etwas weiter oberhalb des Schlosses befinden sich die Ruinen der alten Burg Wildhaus. Schloss als Frauengefängnis Urkundlich erstmals 1588 durch den Kauf des in der ganzen Steiermark bekannten Adelsgeschlechts der Herberstein erwähnt, gehörte Schloss Wildhaus vor dem Zweiten Weltkrieg einem wohlhabenden Holzhändler. Dessen Nachkommen wurden 1941 von den Nazis verhaftet,…
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Dom des Waldes, Hebalm
Generationen von SteirerInnen haben auf der Hebalm Skifahren gelernt. Ein Teil der Lifte ist seit 2015 leider nicht mehr in Betrieb, es werden im Winter aber auch Langlauf-Loipen gespurt. Nach der Gamsbergstubn linker Hand befindet sich rechts ein großer Parkplatz. Direkt dahinter liegt der öffentlich zugängliche Hebalm-See, mit eigenem See-Stüberl. Mailänder Dom mitten im Wald Etwa 100 m hinter dem See-Stüberl findet man im Wald eine wahre Kuriosität, die man so dort nicht vermuten würde: 1999 hat ein steirisches Künstlerpaar mit Stegen und Holzportalen genau auf der Grenze zwischen Kärnten und der Steiermark die genauen Umrisse des Mailänder Doms nachgezeichnet. Das Projekt erhielt daher den passenden Namen „Dom des Waldes„.…
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Schaufelbagger Leopold, Voitsberg
Voitsberg ist eine alte Bergbaustadt, 160 Jahre lang wurde nördlich der Stadt Braunkohle abgebaut, die gleich in der Nähe im Dampfkraftwerk Voitsberg III verstromt wurde. Bis 2006. Einen Weiterbetrieb mit aus Polen importierter Steinkohle hat eine Bürgerinitative verhindert, also wurde das Kraftwerk stillgelegt und die Teile ins Ausland verkauft. Der weithin sichtbare Kühlturm wehrte sich allerdings standhaft gegen das Aus, erst beim zweiten Mal konnte ihn eine Sprengung in die Knie zwingen. Schaufelbagger Leopold Wie es auf der Braunkohlehalde einst zuging, davon bekommt man einen Eindruck, wenn man ehrfürchtig zum Herzstück des Tagebaus emporblickt: Schaufelbagger „Leopold“ – 40 m lang und 12 m hoch – und einige weitere stumme Zeugen…
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Galgen Vorau
Obwohl Joseph II. Ende des 18. Jahrhundert die Zerstörung aller Galgenanlagen in Österreich anordnete, haben sich in der Steiermark insgesamt zehn mittelalterliche Galgenanlagen erhalten, drei davon in der Oststeiermark. Mittelalterliche Richtstätte Einer dieser Galgen, allerdings nur mit zwei mächtigen Steinsäulen ausgestattetet, befindet sich in Vorau. Er stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist denkmalgeschützt. Er gehörte zum Landgericht Vorau, welches ursprünglich dem Stift Vorau unterstellt war. Zwischen 1600 und 1773 sind nur vier Hinrichtungen überliefert, unter anderem die einer Kindsmörderin und eines Brandstifters. Der Galgen befindet sich auf der Brandleiten, am Ende der Kringstraße, mitten im Wald. Er ist auf Google Maps verzeichnet. Weitere spannende Plätze in der Oststeiermark findest…
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Galgenwald Schinaglgraben
Obwohl Joseph II. Ende des 18. Jahrhundert die Zerstörung aller Galgenanlagen in Österreich anordnete, haben sich in der Steiermark insgesamt zehn mittelalterliche Galgenanlagen erhalten, drei davon in der Oststeiermark. Mittelalterliche Richtstätte Einer dieser mittelalterlichen Anlagen befindet sich im Schinaglgraben an der Ortsausfahrt von Birkfeld. Jener steht auf einem bewaldeten Bergrücken, so hatten die Delinquenten wenigstens noch einen schönen Ausblick auf die Birkfelder Kirche, bevor sie das Zeitliche segneten. Der Galgen gehörte zum Landgericht Birkenstein, welches im 19. Jahrhundert in das Landgericht Thannhausen einverleibt wurde. Teil des Edlseer Hoamatwanderwegs Die Richtstätte befindet sich nahe dem Galgenwaldweg und ist auf Google Maps verzeichnet. 2021 ist rund um den Galgen ein Wanderweg…
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Galgenwald Raaswald, Thannhausen
Obwohl Joseph II. Ende des 18. Jahrhundert die Zerstörung aller Galgenanlagen in Österreich anordnete, haben sich in der Steiermark insgesamt zehn mittelalterliche Galgenanlagen erhalten, drei davon in der Oststeiermark. Mittelalterliche Richtstätte Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Schloss Thannhausen in der gleichnamigen Gemeinde nahe Weiz Sitz des hiesigen Landesgerichtes. Die Todesurteile wurden nicht nur am sogenannten Köpfangerlkreuz vollstreckt, sondern auch am Galgen im Raaswald, gleich neben der Straße Richtung Ponigl. Achtung: nur der zweite Wegweiser entlang der Straße führt direkt zum Galgen, der erste direkt am Salzsilo führt in die Irre! Der Galgen ist auf Google Maps verzeichnet, auch in einigen Wander-Apps. Tierfriedhof Die Richtstätte ist gut erhalten, eine Gedenktafel…
















